Folgt man dem lateinischen Wortursprung frequentia, bedeutet „Frequenz“ schlicht „Häufigkeit“. Im
technischen Sprachgebrauch ist der Begriff eine physikalische Größe und konzentriert sich auf die
Häufigkeit eines sich wiederholenden Vorgangs. Gemessen wird die Frequenz mit der Maßeinheit
Hertz (MHz - nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz) und gibt in den meisten Fällen
die Anzahl der Schwingungen innerhalb einer Minute an. Es gibt unterschiedliche Frequenzen, zum
Beispiel die Herzfrequenz, Tonfrequenz, Umlauffrequenz oder Radiofrequenz. Im Bereich der beiden
Mobilfunknetze in Deutschland (D-Netz und E-Netz) werden Frequenzbänder in den Bereichen 900
MHz und 1800 MHz verwendet. Bei den UMTS-Funknetzen liegt die Hertz-Größe etwas höher: der
Bereich ab 2100 MHz (2.100 Millionen Schwingungen pro Sekunde) wird fast überall auf der Welt
genutzt. In Nordamerika verwenden die Netze überwiegend das 1900 MHz Band.