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FMI Fixed Mobile Integration

Vereinigung von Leistungsmerkmalen verschiedener TK-Dienste, die bisher nur getrennt im
Festnetz oder im Mobilfunk verfügbar waren, in einem (netz-)plattform-übergreifenden Dienst.
Zielsetzung ist es dabei, die Vorteile der beiden Netztechnologien aus Kunden- und Anbietersicht
zu vereinen und in Form eines integrierten Dienstes für den Kunden zugänglich zu machen. Als
Beispiel für FMI kann die Erreichbarkeit eines Teilnehmers im Fest- und Mobilfunknetz unter
einer einheitlichen Rufnummer dienen. Der Zugang zu beiden Netzen erfolgt dabei über einen
einzelnen TK-Anbieter, der auch gleichzeitig für die gesamte Rechnungsstellung der in Anspruch
genommenen Dienste verantwortlich ist. Der Teilnehmeranschluss muss dabei nicht zwangsläufig
über das Festnetz erfolgen. Er kann auch durch ein „stationäres“ Endgerät realisiert werden, das
funkgestützt an die nächste Basisstation des Mobilfunknetzes angebunden wird (GSM/DECT/
WLL). Neben einzelnen Telefonen können auf diese Weise auch ganze TK-Anlagen betrieben
werden, die direkt mit der nächsten Vermittlungsstelle, dem Mobile Switching Center (MSC), des
Mobilfunknetzbetreibers verbunden werden. Im Juli 1999 ging O2 bereits mit dem ersten integrierten
Telekommunikationsprodukt „Genion“ an den Start.

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