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Breitband

Unter Breitband (-Internetverbindungen), auch Datenhighways genannt, versteht man rein technisch
die Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungs-Übertragungstechnik in Kommunikationsnetzen, mit
der die integrierte/gleichzeitige Übertragung von vielen verschiedenen Arten von Signalen (Voice,
Daten, Bilder etc.) möglich wird. Für den Begriff gibt es allerdings keine eindeutige Definition. Die
Internationale Fernmeldeunion (ITU) bezeichnet einen Dienst oder ein System als breitbandig, wenn
die Datenübertragungsrate über 2048 kbit/s (entspricht Primärmultiplexrate im ISDN) hinausgeht.
Die von der OECD veröffentlichten weltweiten Breitband-Statistiken sind deutlich maßvoller. Sie
fußen auf Mindestbandbreiten von 256 kbit/s beim Downstream und 128 kbit/s beim Upstream.
Auch der Breitbandatlas und das Breitband-Portal des deutschen Wirtschaftsministeriums nennen
eine Download-Übertragungsrate von mehr als 128 kbit/s sowie eine Upload-Übertragungsrate
von mindestens 128 kbit/s als Mindestvoraussetzungen für einen Breitbandzugang - gleichzeitig
soll die Always-On-Nutzung möglich sein. Im März 2008 wurde in einer von deutschen
Regierungspolitikern und von der öffentlichen Hand beauftragten wissenschaftlichen Studie des
WIK eine Downstream-Übertragunsrate von 1 MBit/s als Mindeststandard für einen ausreichenden
Breitbandzugang in Privathaushalten genannt. Umgangssprachlich steht mittlerweile DSL als
Synonym für den breitbandigen Anschluss. Je nach DSL-Übertragungsstandard sind dabei
Bandbreiten von 1 Mbit/s (ADSL) bis 210 Mbit/s (VDSL) möglich. Im Business-Bereich sind
dabei Übertragungsgeschwindigkeiten ab 2 Mbit/s die untere Grenze, propagiert auch von den
Branchenverbänden Eco und Breko. Für den privaten Gebrauch gilt für den VATM auch 1 Mbit/s als
völlig ausreichend.

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